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Vorsicht bei Rechnungen von 1&1 !

September/Oktober 2003. Ein Systemfehler bei 1&1 Internetservice in Montabaur hat dazu geführt, daß für bereits gekündigte Domainen neuerlich Gebühren im Bankeinzugs-verfahren abgebucht wurden. Für Kunden dieser Firma empfiehlt es sich, Rechnungen zu überprüfen.

Lesen Sie dazu folgende e-mail:

Ihr Kundennummer xxxxx, Ihre E-Mail vom 15.10.2003 und Ihr Schreiben vom 17.10.2003

Sehr geehrter Herr Euler,

vielen Dank fuer Ihre E-Mail, die wir Ihnen gerne beantworten.

Nach Ueberpruefung des Sachverhaltes teilen wir Ihnen mit, dass durch einen Systemfehler die von Ihnen genannten Vertraege neu berechnet wurden. Selbstverstaendlich haben wir bereits die Stornierung in Hoehe von 202,80 EUR vorgenommen.

Fuer die entstandenen Unannehmlichkeiten moechten wir uns in aller Form bei Ihnen entschuldigen.

Fuer Ihr Verstaendnis vielen Dank.

Mit freundlichen Gruessen

Christian Pollmann
Rechnungsstelle
1&1 Internet AG
 

Anmerkung zur e-mail: Die mails vom 30.9., 6.10. und 14.10. bleiben unerwähnt. Dafür gabs aber schon 2 Mahnungen für den stornierten Bankeinzug von 1&1. Miserabler Service.

 

Das Focus - Märchen I

Helmut Markwort, Chefredakteur des Focus, zieht immer noch um die Häuser und behauptet, ein Redakteur aus seinem Haus hätte den Begriff "Teuro" erfunden. Nach unseren Informationen ist dem Focus schon im November 1998 von dem Markeninhaber Dieter Wagner dieser Begriff zur Verwendung angeboten worden (Zitat: "Alle diese angeführten Gründe veranlassten mich, bereits 1997 mit die Wortmarke TEURO schützen zu lassen, um aktiv gegen die vorzeitige Einführung des Euro zu kämpfen.( S.Anlagen ) " ). Im Mai 2001 mahnte Herr Wagner anläßlich der Verwendung des Begriffs "Teuro" auf der Titelseite des Focus Lizenzgebühren an (siehe Brief). Entgegen besseren Wissens und anstatt Lizenzgebühren zu zahlen, ließ der Focus seinen Redakteur Schuster mit dem Medienpreis des Pons-Verlages für die "Erfindung des Begriffs Teuro" dekorieren.

Das Focus - Märchen II

Es war einmal ein Wirtschaftskorrespondent bei der Zeitschrift Focus mit Namen Jochen Schuster. Der saß an einem verdienten Feierabend mit einem Bierchen vor seinem Fernsehapparat und sah sich Sketche von Loriot an. Da erschien ihm der Engel des Herrn und befahl, "Loriot" rückwärts zu lesen. Das Ergebnis war "Toirol". Nachdem er sich das Wort genauer angesehen hatte, viel ihm auf, daß in dem Wort "Toirol" das Wort "Oiro" steckte, das genau so wie die neue Währung klang. Und vor dem "Oiro" gab es noch das "T", das aus "Oiro" "Toiro" werden ließ. Nun war es nur noch ein kleiner Schritt, und Herr Schuster machte aus "Toiro" den "Teuro". Gefunden Stein der Weisen, gefunden!
Flugs griff Herr Schuster zum Telefon und rief seinen Chefredakteur, den Herrn Markwort, an. Der geriet ganz aus dem Häuschen und machte das Wort allüberall publik. Für seinen genialen Einfall erhielt Herr Schuster den Pons-Medienpreis. Und noch heute gibt Herr Markwort ganz furchtbar an und behauptet, sein Wirtschaftsredakteur hätte den Teuro erfunden.


Woher der Teuro kommt

Die Wort-des-Jahres-Geschichte
kai. FRANKFURT, 20. Dezember. Jochen Schuster aus Düsseldorf sagt: "Viele haben es erfunden!"
Martin Sonneborn aus Frankfurt meint: "Wir haben schon immer vor diesem schlechten Wortspiel gewarnt!"
Gereon Schürmann aus Würzburg behauptet: "Wir wissen von nichts!"
Alle wollen es gewesen sein und niemand. Jedenfalls ist schwer herauszubekommen, wer den "Teuro" denn nun erfunden hat. Das wohl beliebteste Wortspiel des Jahres ist am Freitag von der Gesellschaft für deutsche Sprache in Wiesbaden zum "Wort des Jahres 2002" ernannt worden, und damit ist eine einzigartige Wortgeschichte an ihrem Höhepunkt angelangt. Die Gesellschaft meint, das Wort bringe das Gefühl vieler zum Ausdruck, daß im Zuge der Euro-Bargeldeinführung zum Jahresbeginn vieles teurer geworden sei. Das Wort ist sogar selbst produktiv geworden und erhält die Auszeichnung daher nicht ganz ohne Grund: Es gibt die "Teuro-Debatte", den "Teuro-Sheriff" und natürlich den "Anti-Teuro-Gipfel", denn auch die Politik schwimmt auf der Teuro-Welle.
Aber woher stammt das Wort nun? Jochen Schuster, seit fünf Jahren Düsseldorfer Wirtschaftskorrespondent des Magazins "Focus", müßte es eigentlich wissen. Denn der Zweiunddreißigjährige wurde in diesem Jahr für die Bezeichnung sogar mit dem "Pons-Medienpreis" des Klett-Verla-ges ausgezeichnet. Er weiß es aber nicht genau. Immerhin stand seine Idee schon am 7. Mai 2001 auf der Titelseite des "Focus" zu lesen: "Vorsicht, Teuro!" Er hatte das Wort für sich erfunden, als er ein wenig mit den Worten "teuer" und "Euro" gespielt hatte. "Ich habe jedoch nicht gedacht, daß es so bekannt würde", sagt er heute und wundert sich über die Resonanz. Als er den Pons-Preis erhalten hatte, dachte er, nun sei Schluß mit dem Wort. Aber jetzt geht die Suche nach dem Urheber erst richtig los: "Es sind inzwischen so viele, die es angeblich erfunden haben."
Die Abendzeitung zum Beispiel, eine Münchner Zeitung, machte ihm das Recht streitig. Aber Schuster sitzt in Düsseldorf und liest die AZ gar nicht. Der SPD-Ortsverein im bayerischen Geißberg will dasWort am Stammtisch erfunden haben, am 19. Februar 1999. Aber der Ortsverein ist nicht zu erreichen; und das Restaurant, in dem der Stammtisch stand, ist inzwischen geschlossen. Und dann gibt es da noch die ÖDP, die Ökologisch-Demokratische Partei mit Bundesgeschäftsstelle in Würzburg. Angeblich hat man dort schon Anfang der neunziger Jahre einen Aufkleber gegen den "Teuro" verteilt. Bundesgeschäftsführer Gereon Schürmann meint, das könne höchstens ein Orts- oder Kreisverband gewesen sein: "Wir waren nie eine antieuropäische Partei." Flugblätter und Aufkleber werden - FDP, aufgepaßt! - weitgehend selbständig von den Ortsverbänden entworfen und verteilt. Vermutlich ist das ein Fehler: Vielleicht gibt es antieuropäische Tendenzen in der ÖDP, von denen kaum jemand weiß!
Und schließlich gibt es da noch die "Titanic", das Satiremagazin, das vieles schon vorher besser weiß. Chefredakteur Martin Sonneborn, gerade auf Reise in den Bergen, sagt, man habe schon im Februar 1997 "vor diesem naheliegenden und ganz schlechten Wortspiel" gewarnt. Aber es habe nichts genutzt: "Unsere schlimmsten Erwartungen sind bei weitem übertroffen worden!" Olav Westphalen, die eine Hälfte des Witzezeichner-Duos Rattelschneck, habe das Wort damals in die Redaktionsrunde geworfen. Er schrieb dann auch in der Rubrik "Briefe an die Leser" gegen das "ganz, ganz dumme Wortspiel" an. Und was sagt der in New York lebende Zeichner heute zu seinem "Teuro", der so berühmt geworden ist?
Olav Westphalen sagt nur: "Please leave a message or send a fax! Thanks!"
faz 21.12.02

 


 

Drei Viertel rechnen noch immer in D-Mark

München. Ein knappes Jahr nach der Euro-Einführung rechnen noch immer drei Viertel der Verbraucher (76 Prozent) mit Mark und Pfennig. Nur 24 Prozent fühlen sich mit der neuen Währung schon so wohl, dass sie nicht mehr insgeheim umrechnen müssen, ergab eine polis-Umfrage. Im Vergleich zu einer Erhebung im Mai habe sich die Gewöhnung nur um einen Prozentpunkt verbessert.
Männer denken bereits zu knapp einem Drittel (29 Prozent) nur noch in Euro. Hingegen rechnen vier Fünftel (80 Prozent) der Frauen Preise immer noch in D-Mark um.
Rund ein Drittel (31 Prozent) der Bürger mit Abitur oder Hochschulstudium kommt ohne die D-Mark als Wertmaßstab zurecht. Hingegen rechnen Menschen mit mittlerem Bildungsabschluss noch zu rund vier Fünfteln (83 Prozent) Euro-Beträge in die alte Währung um. Weniger stark fallen die Unterschiede zwischen Berufstätigen (22 Prozent Euro-Gewöhnung) und Menschen ohne Beschäftigung (27 Prozent) aus.
Für die Hälfte (50 Prozent) der 14 bis 19-Jährigen spielt die Mark keine Rolle mehr, und rund ein Drittel (31 Prozent) der Twens denkt nur noch in Euro. Hingegen können nur 21 Prozent der 30 bis 39-Jährigen und 20 Prozent der 40 bis 49-Jährigen auf den Taschenrechner im Kopf verzichten.
Am schlechtesten schneiden die 50 bis 59-Jährigen ab, von denen erst ein Sechstel (16 Prozent) mit dem Euro auf Du und Du ist. Senioren ab 60 kommen hingegen mit der neuen Währung weit besser zurecht, nur drei Viertel (76 Prozent) benötigt noch die "Krücke" D- Mark.
Nach Berechnungen der Bundesbank sind 17,11 Milliarden Mark, rund 45 Prozent aller Münzen und 3,6 Prozent der Scheine nicht in Euro getauscht worden. faz 16.12.02

 

Das Wort des Jahres heißt "Teuro"
kai. FRANKFURT, 20. Dezember. Die Gesellschaft für deutsche Sprache hat "Teuro" zum "Wort des Jahres 2002" ernannt. Die kurze Wortschöpfung aus "teuer" und "Euro" sei "kreativ und prägnant". Auf die Plätze zwei und drei wählte die Wiesbadener Sprachgesellschaft "Pisa-Schock" und "Jahrtausendflut". Das Statistische Bundesamt wies dagegen am Freitag abermals darauf hin, daß es den weitverbreiteten schlechten Ruf der neuen Gemeinschaftswährung für ungerechtfertigt hält. (Siehe Deutschland und die Welt sowie Wirtschaft.) faz 21.12.02

 

 

 

     
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Karl Marx
http://www.karl-marx.de
Schon das launige Intro mit der typisch überzeichneten Karl Marx-Ikonographie und einem Text, der mit "Hi Folks" beginnt, lässt erahnen, dass schwerblütige Erörterungen zur Dialektik hier wohl nicht zu finden sind. Jürgen Euler hat eine amüsant-anarchische Homepage gestaltet, die witzig, aber trotzdem fundiert, den Romancier und Lyriker Marx beleuchtet. In der Tat, es gab nicht nur das Kommunistische Manifest im Leben des Weltrevolutionärs. Kostprobe gefällig? "Da naht auf Aetherwellen mir eine Lichtgestalt, Und Töne ihr entquellen, Voll dunkler Allgewalt." Das könnte auch dem Hirn eines verkaterten Heinrich Heine entsprungen sein. Für Philosophen und Literaturwissenschaftler und überhaupt geeignet. ( http://www.vectrum.de/donnabella/fuer_sie/dutzend/22/ )